GESOCA: Gesundheitskennziffer

Die Gesundheits­kennziffer

Funktions- und Wirkungsweise von GESOCA

Das zentrale Element der GESOCA-Dienstleistung ist die Gesundheitskennziffer. Sie basiert auf dem wissenschaftlich anerkannten Gastronomischen Ampelsystem (GAS), das Rezepturen hinsichlich ihrer ernährungsphysiologischen Qualität bewertet und kategorisiert.

Mehr über GAS

Aus der Einzelbewertung folgt eine Gesamtbewertung des täglichen und wöchtentlichen Speiseplans. Sowie Rückblickend eine Auswertung mit Hilfe der Kassendaten: Wie gesundheitsorientiert haben sich die Kantinengäste tatsächlich ernährt?

Damit steht dem Unternehmen ein innovatives Leistungskriterium bezüglich gesunder Mitarbeiterverpflegung zu Verfügung. Die Gesundheitskennziffer ist umso besser, wenn

  • die einzelnen Rezepturen ernährungsphysiologisch optimal sind
  • die gesunden Speisen für den Gast besonders attraktiv sind
  • die gesunden Speisen günstig und gut platziert sind
  • der Speiseplan im Sinn von Gesundheit geplant wird

Für den Betriebsgastronom bedeutet das, dass er die Rezepturen überdenken und das GESOCA-System anwenden muss. Was er kocht, und wie, bleibt seine Entscheidung! Er hält die Balance des Speisplans im Blick.

Studienergebnis für GESOCA

Angebot und Verzehr mit und ohne Angebotssteuerung durch GESOCA (Studie der Hochschule Niederrhein)

Zur Studie im Downloadbereich

Gesundheitskennziffer: Orientierung für die Gäste

Die Bewertung der Speisen kann auch als Orientierung für die Gäste eingesetzt werden. Werden die Ampel-Farben der GAS-Kategorien an der Ausgabe angezeigt und die Gäste über die Farben informiert, wird zweierleich erreicht:

  • Verhältnisprävention: Die Gäste erhalten ein leicht zugängliches, gesundheitsorientiertes Speisenangebot
  • Verhaltensprävention: Die Gäste werden über die Speisen informiert und erhalten eine freilassende Ernährungsempfehlung

Gesundheit ist nicht mehr die Einschätzung eines Einzelnen, sondern ein objektiver, wissenschaftlich fundierter Faktor.

Wer beauftragt GESOCA?

GESOCA wird vom Auftraggeber des Caterers, bzw. der internen Kantine beauftragt. Ziel ist, dass der Caterer Ihre Interessen zuverlässig realisiert. Dabei spielt die Gesundheitsorientierung eine zentrale Rolle: Sie führt zu mehr Leistungsfähigkeit, Gesundheit, Arbeitsplatzattraktivität und Ökologie im Unternehmen.

Wenn GESOCA Bestandteil des Vertragsverhältnisses zwischen Unternehmen und Caterer ist, wird folgender Prozess implementiert:

  1. Die im Speiseplan vorgesehenen Rezepturen werden bei GESOCA eingereicht und von qualifizierten Ökotrophologen bewertet. Hierfür wird die gastronomische Ampel GAS herangezogen.
  2. Nach einer Feedbackschleife werden die Rezepturen durch GESOCA freigegeben.
  3. Die freigegebenen Produkte werden Bestandteil des Angebots. Der Caterer kann darüber hinaus Produkte anbieten, die dann aber nicht Bestandteil des Bewertungssystems sind.
  4. Ermittlung der Gesundheitskennziffer
  5. Kontrolle durch Mystery-Shoppings und Audits: Werden die Rezepturen wie vereinbart angewendet? Wie zufrieden sind die Kunden?
  6. Monatliches Feedback an den Auftraggeber.
  7. Freigabe der Subvention, bzw. anderer Bewertungssysteme auf Basis der Kassendaten.

Die Arbeit GESOCA ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Der Caterer hat ein finanzielles Interesse

Der Caterer entwickelt ein grundlegendes – weil finanzielles – Interesse, viele gesundheitsorientierte Produkte zu verkaufen, d.h.

  • er orientiert sich am Geschmack der Gäste.
  • er überdenkt seine Rezepturen und bringt althergebrachte Klassiker in die nächst gesündere Kategorie.
  • er präsentiert das gesündeste Produkt so attraktiv wie möglich.
  • Sofern er darauf Einfluss hat, gestaltet er die Preise so, dass die Gäste gesundheitsorientiert kaufen.
  • er ist motiviert, sein Angebot ständig zu hinterfragen.

Als Auftraggeber haben Sie durch das Kontroll- und Feedbacksystem stets einen Überblick über die Entwicklung Ihrer Kantine und die Zufriedenheit der Gäste.

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