Vorteile von Gesoca

GESOCA für Betriebe in Fremdregie

Gesoca im FremdregiebetriebVon der Subvention des Caterers zur Investition in Unternehmensgesundheit

Es liegt in der Natur der Sache, dass es zwischen Ihnen und Ihrem Caterer einen Interessenskonflikt gibt: Gutes und gesundes Essen versus Wirtschaftlichkeit in der Küche

  • Als Unternehmer benötigen Sie eine Mitarbeiterverpflegung, die Ihren Mitarbeitern gut tut: lecker, ausgewogen, günstig, idealerweise auch frisch, gesund und – vielleicht auch – ökologisch.
  • Ein Caterer möchte einen guten Job und ein gutes Geschäft machen. Dies gelingt, wenn die Verkaufszahlen passen und kostenoptimal produziert wird. Beliebte, einfach und günstig herzustellende Gerichte sind die Garanten dafür – Schnitzel, Curry-Wurst, Spaghetti Bolognese und ähnliches dominieren daher den Speiseplan.

Zu der Hitliste der Caterer

Diese Gerichte sind aber aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht für die tägliche Verpflegung geeignet. Bei einer ausgewogenen Ernährung sollten sie einen eher kleinen Teil ausmachen.

GESOCA löst den Interessenskonflikt

Gesundheit und Genuss oder Wirtschaftlichkeit? Ein Interessenskonflikt mit Folgen

Gesundheitsnachteilige Speisen haben messbare Folgen

Anstatt einer gesundheits- und leistungsfördernden Verpflegung werden eher gesundheitsnachteilige Speisen angeboten.

Die Folgen kosten viel Geld: weniger Leistungsfähigkeit am Nachmittag, negative Ernährungsgewohnheiten und später Fehltage auf Grund ernährungsbedingter Krankheiten.

Unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema Gastronomie und Ernährung

Die finanziellen Rahmenbedingungen sind die zentrale Ursache für den Interessenskonflikt:

Sind Ihre Mitarbeiter mit dem Essen zufrieden kommen sie wieder

Sind Ihre Mitarbeiter mit dem Essen zufrieden kommen sie wieder

Zudem handelt der Caterer aus einem klassisch gastronomischen Verständnis: was den Gästen schmeckt, ist gut. Der Umsatz an der Kasse gibt ihm ein direktes Feedback darüber. Erfolgreich ist er zudem, wenn die Kosten gering sind.

Im Unternehmen gibt es aber ein weiteres Leistungskriterium: die Ausgewogenheit und die Gesundheit der Ernährung. Dieses Kriterium schreiben sich Caterer zwar zu, in der Praxis wird es jedoch aus vielen verschiedenen Gründen nicht umgesetzt. Anderenfalls sähen die Hitlisten der Caterer anders aus. Manchmal liegt es auch einfach an den äußeren Umständen, dass ein innovativer Caterer nicht das anbieten kann, was idealerweise täglich auf die Teller kommen sollte.

Eine zeitgemäße, frische und gesundheitsorientierte Gastronomie ist viel interessanter

  1. Sie liegt im Trend: Gesundheit ist vielen Menschen sehr wichtig, Ökologie wird groß geschrieben, Regionalität gehört zum guten Ton und letztendlich steigt die Attraktivität Ihres Arbeitsplatzes.
  2. Die Kantine wird zum Leistungsort für Gesundheit. Neben Fitnessstudio, Sozialberatung, etc. ist hier ein Bereich, in dem Sie viele Mitarbeiter zum Thema Gesundheit erreichen.
  3. Eine attraktive Kantine ist ein wichtiger Raum für gute informelle Kommunikation. Das Betriebsklima wird positiv beeinflusst.

Die Lösung ist die variable, leistungsabhängige Subvention des Caterers

Als Unternehmer definieren Sie Ihre Leistungserwartung: Der ernährungsphysiologische Wert der Speisen rückt in den Mittelpunkt.

Gesundheitsorientierung als messbares Kriterium für die Leistung des Caterers

Gesundheitsorientierung als messbares Kriterium für die Leistung des Caterers

Als Caterer können Sie nun ganz anders agieren. Wenn es Ihren Gästen schmeckt, sind Sie deutlich weniger von den Produktionskosten abhängig als bisher und können frisch, gesund und vital produzieren:

  • gute und beliebte Gerichte bringen Kassenumsatz
  • der Verkauf von Gerichten mit hohem ernährungsphysiologischen Wert bringt Ihnen die Subvention.

Die gesundheitsorientierte Küche wird zu einer wirtschaftlichen Notwendigkeit. Ökologischer wird sie dadurch „automatisch“, denn Faktoren wie Regionalität und Tierhaltung sind eine naheliegende Folge dieser Denkweise. Durch mehr Gesundheitsorientierung wird also der Basis für weitere Themen rund um Ernährung und Lebensmittel bereitet.

 Zusammenhang zwischen Treibhausemissionen und Gesundheitspunkten

Der ökologische Fußabdruck ist geringer, je weniger Fleisch verzehrt wird

Das Auditverfahren

Mit GESOCA wird die gesundheitsorientierte Leistung des Caterers messbar

Wenn Sie GESOCA in das Vertragsverhältnis mit Ihrem Caterer implementieren, können Sie vorab definierte Gesundheitsfaktoren messen und einfordern.

Wir kontrollieren Ihren Caterer mehrmals jährlich im Rahmen von unangekündigten Audits. Zudem bilden wir von Ihnen ausgewählte Mitarbeiter zu Mystery-Shoppern aus. So können Sie sich ganzjährig sicher sein, dass die Qualität und „Gesundheit“ wie vereinbart auch so auf den Teller kommt.

Um die Sicherheit zu erhöhen, werden Maluszahlungen verabredet, die vom Caterer bezahlt werden müssen, wenn Abweichungen entstehen.

Die Parameter der GESOCA-Audits sind Folgende:

  1. Einhaltung der freigegebenen Rezeptur. Geprüft werden alle Faktoren, die ein Gericht ernährungsphysiolgisch beeinflussen, z.B. die Zutaten, Garmethoden, Zucker-, Fettgehalt, Standzeiten und Portionsgewicht.
  2. Korrektes Kassieren: An den Kassen wird geprüft, ob die subventionsfähigen Gerichte und nicht-subventionsfähigen Gerichte richtig eingegeben werden. Das Verhältnis muss am Audit-Tag ähnlich zu anderen durchschnittlichen Tagen sein.
  3. Korrektes Programmieren der Kasse: Es werden stichprobenweise Kassenprogrammierungen auf eine eindeutige und korrekte Farbzuordnung geprüft.
  4. Einkauf: Die Einkaufsbelege ermöglichen eine Plausibilitätsprüfung, ob die Zutaten gemäß der Freigabe eingesetzt wurden. Das ist auch rückwirkend möglich.

Am Monatsende erhalten Sie einen Monatsbericht über Aktivitäten und Ergebnisse, eventuelle Malus-Zahlungen und die zu entrichtende Subvention. So wird Ihre Subventionszahlung für den Caterer zu einer Investition in die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter – also zu einer Gesundheitssubvention.

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